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Internationaler Tag der Genossenschaften im Raiffeisen-Jahr 2018

Pressemitteilung Raiffeisen-Jahr 2018

Internationaler Tag der Genossenschaften im Raiffeisen-Jahr 2018

Der Vorstand der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft besuchte aus Anlass des Internationalen Tages der Genossenschaften (7. Juli) die Akademie Deutscher Genossenschaften auf Schloss Montabaur. Der Tag wird jedes Jahr am ersten Samstag im Juli gefeiert. Im Raiffeisen-Jahr 2018 steht er unter dem Motto „nachhaltige Gesellschaften durch Kooperation“.

 
Montabaur, 06.07.2018. Dr. Yvonne Zimmermann, Vorstandsvorsitzende der Akademie Deutscher Genossenschaften, führte Werner Böhnke und Josef Zolk, Vorstandsvorsitzender und stv. Vorstandsvorsitzender der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft, durch die Akademie. Werner Böhnke erklärte: „Am Internationalen Tag der Genossenschaften gedenken Menschen alljährlich einer u. a. von Friedrich Wilhelm Raiffeisen begründeten starken Idee. Sie bekennen sich zu einer gemeinsamen und solidarischen Wirtschaftsordnung. Und sie machen darauf aufmerksam: Genossenschaften tragen zu einer – ganz im Sinne des diesjährigen Mottos – nachhaltigeren Orientierung bei.“

Josef Zolk begrüßte die wachsende Anzahl von Genossenschaftsmitgliedern in Deutschland und weltweit. „Im Raiffeisen-Jahr 2018 freuen wir uns, dass immer mehr Menschen von der Genossenschaftsidee begeistert sind und die Ideale Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung in ihrem Alltag praktisch leben. Mehr als 22 Millionen Menschen in Deutschland und mehr als eine Milliarde Menschen weltweit sind Genossenschaftsmitglieder – Tendenz steigend.“

Mit dem Aktionstag, 1923 von der „International Cooperative Alliance“ ausgerufen, wird der Tag im Raiffeisen-Jahr 2018 zum 96. Mal gefeiert. Er soll das Bewusstsein für Genossenschaften weltweit schärfen und deren Bedeutung hervorheben. Zugleich soll der Tag internationale Solidarität, ökonomische Effizienz, Gleichheit und Weltfrieden als Erfolge und Ideale der Genossenschaftsbewegung feiern und fördern.

Als eine der führenden Managementakademien in Deutschland bietet die Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) mit Sitz in Montabaur für Genossenschaftsbanken und genossenschaftliche Unternehmen ein breites Angebot an Management- und Qualifizierungsprogrammen, Universitätsstudiengängen, Seminaren, Foren oder bankindividuellen Lösungen zu allen strategischen und aktuellen Themen in Management, Leadership und Transformation. Die Teilnehmer profitieren vom Expertennetzwerk der ADG, das mit über 800 Dozenten aus Wissenschaft, Unternehmensberatung und -praxis besetzt ist. Darüber hinaus kooperiert die ADG mit Partnern wie der Steinbeis-Hochschule Berlin, der größten Privatuniversität Deutschlands.

Das Raiffeisen-Jahr 2018 unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist das Jubiläum für Friedrich Wilhelm Raiffeisen unter dem Motto „Mensch Raiffeisen. Starke Idee!“. Am 30. März 2018 jährte sich der Geburtstag des Reformers zum 200. Mal. Die Genossenschaftsfamilie ist dankbar und stolz zugleich, dass heute mehr als 22 Millionen Menschen in Deutschland Mitglied einer Genossenschaft sind, weltweit sind es mehr als eine Milliarde.

 

Weitere Informationen:

Fotomaterial wird online unter www.raiffeisen2018.de/presse für die Berichterstattung zur Verfügung gestellt.

Auf www.raiffeisen2018.de und in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Instagram (@raiffeisen2018) gibt es Informationen und Interessierte sind zum Mitdiskutieren eingeladen. Der offizielle Hashtag auf allen Kanälen ist #raiffeisen2018.

Mehr Informationen zum Internationalen Tag der Genossenschaften finden sich unter www.coopsday.coop.

Das Raiffeisenhaus Flammersfeld ist aus diesem Anlass am 7. Juli 2018 in der Zeit von 14 bis 16 Uhr geöffnet.

 

Besuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsidentin Malu Dreyer

                                                         

Der Besuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und der Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Flammersfeld war ein großartiges Ereignis. Der Bundespräsident war in seiner Eigenschaft als Schirmherr des Raiffeisenjahres 2018 - Anlass ist der 200. Geburtstag des 1818 geborenen Genossenschaftsgründers und Sozialreformers Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der von 1848 bis 1852 Bürgermeister in Flammersfeld war und hier den “Hülfsverein für die unbemittelten Landwirthe” als Keimzelle seine Genossenschaftswesens gründete – in Flammersfeld. Es ist eine große Auszeichnung, dass der Bundespräsident im Rahmen seines Antrittsbesuches in Rheinland-Pfalz in unsere Region kam, um Raiffeisen zu würdigen.

Wir freuen uns sehr, dass so viele Bürgerinnen und Bürger die Gäste begrüßt haben. Viele Dank an die große Zahl der Besucher. Und ein besonderer Dank gilt allen, die an der Vorbereitung und Gestaltung dieses Tages mitgearbeitet haben. Nur durch die gemeinsame Arbeit konnte dieser Tag so gelingen. Ganz im Sinne Raiffeisens: “Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele”. Ohne den großartiges Einsatz der Polizei, der Feuerwehr, der Leistungsgemeinschaft Flammersfeld, des DRK und von Mitarbeitern der Verwaltung wäre das so nicht möglich gewesen.

Für Flammersfeld und die Region war es ein wunderbarer Tag.

Rolf Schmidt-Markoski                                          Josef Zolk                             Hella Becker

Verbandsgemeinde (Beigeordneter)           Raiffeisen-Gesellschaft           Ortsgemeinde

 

 

Wanderausstellung zum Jubiläumsjahr von Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen

Wanderausstellung zum Jubiläumsjahr derzeit im Bürgerhaus in der Ortsgemeinde Flammersfeld zu besichtigen.

 „Das Beispiel nützt allein“ Raiffeisen, seine Genossenschaften und ihre Ausstrahlung in die Welt 2018 jährt sich der Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818 – 1888) zum 200. Mal. Der gebürtige Westerwälder setzte sich unermüdlich ein für die Verbesserung der Lage der ländlichen Bevölkerung und rief moderne genossenschaftliche Strukturen ins Leben. Unter dem Motto „Mensch Raiffeisen. Starke Idee!“ wird der Genossenschaftsgründer und Sozialreformer in diesem Jahr zu recht besonders gewürdigt. Die Wanderausstellung „Das Beispiel nützt allein“, die vom Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. mit Unterstützung der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft erarbeitet wurde, beleuchtet die Bedeutung von Raiffeisen, sein Wirken und die Aktualität seiner Ideen.

Termine nach Absprache und in Verbindung einer Besichtigung im Raiffeisenhaus möglich!

Ansprechpartner: Touristinformation der Verbandsgemeinde Flammersfeld

                           Tel. 02685 / 809-192 und 809-193


Das Raiffeisen-Museum ist wieder für Besucher geöffnet

Flammersfeld. Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flammersfeld Josef Zolk, hatte sich ein besonderes Datum ausgesucht, das einstige Wohn- und Amtshaus Friedrich Wilhelm Raiffeisens wieder als Museum für Besucher freizugeben. Denn genau 164 Jahre zuvor war der Genossenschaftsgründer von Weyerbusch nach Flammersfeld geschickt worden.

Nach umfangreicher Renovierungszeit, in der das Gebäude geschlossen war, erstrahlt das Haus nun in neuem Glanz. Josef Zolk ließ in seiner Rede zur Eröffnung vor rund 200 geladenen Gästen die Umbauphase kurz Revue passieren. Der Verwaltungschef erinnerte an das Jahr 1996, als der damalige Flammersfelder Ortsbürgermeister Werner Schmidt die Idee umsetzte und das Gebäude, das ursprünglich um 1780 erbaut wurde, in ein Museum umwandelte. Ein besonderer Dank ging an die zahlreichen Sponsoren und die Handwerker, die den Umbau durchgeführt haben.

Vor der symbolischen Schlüsselübergabe durch den Architekten Gerhard Hinz an Bürgermeister Zolk, sagte der Vorsitzende der Kreisgruppe der Bürgermeister und Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde Hamm, Rainer Buttstedt: „Die Raiffeisenstraße ist ein Symbol unserer Heimat, und das frisch renovierte Raiffeisenhaus in Flammersfeld ist ein wichtiger Mosaikstein dazu.“


Die Schlüsselübergabe von Architekt Gerhard Hinz an Bürgermeister Josef Zolk.

Weitere Worte der Anerkennung für das renovierte Museumsgebäude sprachen Landrat Michael Lieber, Manfred Nüssel, der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes, sowie David Langner, Vizepräsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord. Der Theologe Professor Michael Klein erinnerte an den christlichen Gedanken von Raiffeisen. Der Flammersfelder Pfarrer Thomas Rössler-Schaake sprach Segensworte für das renovierte Haus. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Projektchor der Lebenshilfe sowie vom Flöten- und Streicherquartett der Kreismusikschule.


v. l. Josef Zolk, David Langner, Manfred Nüssel , Dr. Rolf Meyer

Text:
RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Freitag, 23. März 2012, Seite 20
Heinz-Günter Augst

Fotos:
Marlies Becker

Erbe verpflichtet - Geschichte wird erlebbar

Pressemitteilung des Deutschen Raiffeisenverbands e.V.

Flammersfeld/Berlin, 22. März 2012. Nach umfangreicher Renovierung erstrahlt das ehemalige Wohn- und Amtshaus von Friedrich Wilhelm Raiffeisen in neuem Glanz. Mit finanzieller Unterstützung von Verbänden und Unternehmen aus der deutschen und österreichischen Raiffeisen-Organisation sowie des Landes Rheinland-Pfalz hat die Verbandsgemeinde Flammersfeld die historische Begegnungsstätte erworben, saniert und nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes, Manfred Nüssel, gratulierte stellvertretend für die genossenschaftliche Organisation der Verbandsgemeinde zu ihrem neuen Schmuckstück. "Zeitgemäß und aktuell sind die Ideen und Prinzipien Raiffeisens, das belegen die zahlreichen Gründungen von Genossenschaften in den letzten fünf Jahren. Das Potenzial der genossenschaftlichen Rechtsform ist offensichtlich noch nicht ausgeschöpft. Mehr denn je ist Eigenverantwortung gefragt und es gilt, soziale Verantwortung zu übernehmen.
Gerade das Internationale Jahr der Genossenschaften 2012 bietet vielfältige Möglichkeiten, das Erbe Raiffeisens einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Ein beeindruckender Beitrag für lebendige Geschichte und Verantwortung ist das Raiffeisenhaus in Flammersfeld", betonte Nüssel.
Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Josef Zolk, präsentierte die ansprechend gestalteten Museumsräume, die Besuchern aus aller Welt einen fundierten Einblick in das Leben und Wirken von Friedrich Wilhelm Raiffeisen geben.

Deutscher Raiffeisenverband e.V. (DRV)
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich organisierten Unternehmen
der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette
Lebensmittel erzielen die 2.531 DRV-Mitgliedsunternehmen im Agrarhandel
und in der Verarbeitung von Agrarerzeugnissen mit rund 100.000 Mitarbeitern
einen Umsatz von 48,2 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder
und damit Eigentümer der Genossenschaften.